Geschichte

Eine bewegte Geschichte

Kistler blickt auf eine einmalige Erfolgsgeschichte zurück. 1959 gründen Hans Conrad Sonderegger und Walter P. Kistler die Kistler Instrumente AG und legen damit den Grundstein für die eindrückliche Entwicklung vom Pionier der piezoelektrischen Messtechnik zum Lösungsanbieter für Industrie und Forschung.

Industrie 4.0 und neue Technologien

2017: Einstieg in die optische Messtechnik

Kistler eröffnet in Karlsruhe, Deutschland, ein neues Competence Center für Bildverarbeitungssysteme. Die industrielle Bildverarbeitung ermöglicht eine gezielte Weiterentwicklung der Kistler Prozessüberwachungssysteme mit einem klaren Mehrwert für die Kunden.

    2017: Portfoliostärkung Prüfautomation und Sensorik

    Mit der Akquisition der deutschen Vester Elektronik GmbH erwirbt Kistler zusätzliches Know-how zu Prüfautomation und Sensorik. Das Portfolio umfasst optoelektronische Sensoren zur Steuerung und Prozessüberwachung im Bereich Stanz- und Umformtechnik sowie Prüf- und Sortieranlagen für die Qualitätsprüfung von Metall- und Hybridteilen.

      2017: Entwicklung zum MES-Kompetenzpartner

      Kistler akquiriert die deutsche IOS GmbH und eröffnet in Aachen ein neues Competence Center für Manufacturing Execution Systems (MES). Mit einem modularen Produktionsüberwachungssystem will Kistler die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand abdecken – vom Sensor bis hin zur Produktionsplanung und -steuerung.

        2017: Geschäftsfeld Geschwindigkeitsüberwachung

        Mit der Akquisition der deutschen eso GmbH bietet Kistler neu ein umfassendes Portfolio an zur Geschwindigkeitsüberwachung von LKWs, PKWs oder Motorrädern mittels optischer Messtechnik.

          2016: ComoNeo und ComoDataCenter

          Das Prozessüberwachungssystem ComoNeo ermöglicht eine optimale Überwachung und Analyse des Spritzgießverfahrens für eine Steigerung von Qualität und Wirtschaftlichkeit in der industriellen Produktion. Die Software ComoDataCenter vernetzt alle ComoNeo und CoMo Injection Systeme eines Anwenders und führt die prozess- und qualitätsrelevanten Produktionsdaten in einer Datenbank zusammen.

            2016: Hauptsitz Kistler Deutschland

            Nach nur 18 Monaten Bauzeit eröffnet Kistler 2016 seinen Deutschland-Hauptsitz in Sindelfingen.
            Erfolge der besonderen Art

            2016: Mit Kistler Messtechnik zu Olympiagold

            Der amerikanische Schwimmer Anthony Ervin gewinnt bei den Olympischen Spielen in Rio die Goldmedaille über 50 Meter Freistil. Dank dem Kistler Performance Analysis System for Swimming (PAS-S) war es Erwin gelungen, seinen Start in der Vorbereitungsphase entscheidend zu verbessern.
            Vorstoß in neue Märkte

            2016: Geschäftsfeld Schraubtechnik

            Mit der Übernahme der Schatz GmbH vertieft Kistler sein Applikations-Know-how rund um die Überwachung und Kontrolle von Schraubverbindungen. Mit dem neuen Geschäftsfeld Schraubtechnik erhalten Kunden weltweit Schraubtechnologie-Kompetenz aus einer Hand.

              2016: Geschäftsfelder Thermoakustik und Rail Technology

              Das neue Geschäftsfeld Thermoakustik widmet sich der Messung thermoakustischer Phänomene in Hochtemperaturumgebungen. Rail Technology ermöglicht die Messung von Bremskraft, Beschleunigung und Gewichtserfassung im rollenden Bahnverkehr.

                2015: Währungskrise

                Zu Jahresbeginn gibt die Schweiz die Bindung des Schweizer Franken an den Euro überraschend auf. Kistler übersteht den Finanz-Tsunami ohne Entlassungen und stärkt den Hochpreis-Produktionsstandort Schweiz mit einem straffen Lean-Programm.

                  2014: Rosetta Raumsonde erreicht Komet Tschuri

                  Nach einer zehnjährigen Reise quer durchs Sonnensystem setzt die Raumsonde Rosetta am 12. November 2014 ihr Landemodul Philae auf dem Kometen Tschuri ab. Damit der Sonde während ihrer 6,4 Milliarden Kilometer langen Reise durchs Weltall nicht der Treibstoff ausging, wurde der Treibstoffverbrauch mit Kistler Drucksensoren rund um die Uhr überwacht.
                  Zeit des Umbruchs

                  2013: Einführung divisionale Struktur

                  Ab 2011 führt Kistler strategische Geschäftsfelder ein, um die spezifischen Ansprüche der unterschiedlichen Kundensegmente besser abzudecken. 2013 werden diese in die drei neu geschaffenen Divisionen ART (Automotive Research & Test), IPC (Industrial Process Control) und ST (Sensor Technology) integriert.

                    2011: Tech Center Detroit

                    Das Tech Center in Detroit, USA, öffnet seine Tore.

                      2011: maXYmos Familie

                      Die Monitore der maXYmos Familie überwachen und bewerten Kraft-Weg-Verläufe in der industriellen Produktion, bei denen zwei Messgrößen in bestimmter Relation zueinanderstehen müssen, und zeigen die Qualität eines Produktes oder Fertigungsschrittes anhand eines Kurvenverlaufs mit Gut-/Schlecht-Angabe an.

                        2009: Mobiles Fahrzeugindiziersystem KiBox

                        Die KiBox ist das erste kompakte Indiziersystem für mobile Fahrzeuganwendungen. Sie macht die Qualität der Verbrennung in den einzelnen Zylindern sichtbar und ermöglicht eine gezielte Motorenoptimierung.

                          2009: Gestärkt aus der Krise

                          Kistler meistert die globale Banken- und Finanzkrise ab 2007 mit einem mehrstufigen Maßnahmenplan und stärkt sein Angebot für die Automobilindustrie mit der Akquisition der Firmen MSC Automotive GmbH, Corsys Datron GmbH und KT Automotive GmbH.

                            2006: Kistler Drehmomentsensoren

                            Mit der Übernahme der deutschen Dr. Staiger Mohilo & Co. GmbH erweitert Kistler sein Produkt- und Technologieportfolio. So ergänzen Drehmomentsensoren das bestehende Sortiment an Kraft-, Druck- und Beschleunigungssensoren.

                              2005: CoMo Injection

                              Das Prozessüberwachungssystem CoMo Injection Typ 6189 misst den Werkzeuginnendruck beim Spritzgießen und ermöglicht so die Überwachung und Optimierung der Produktion von Kunststoffteilen.

                                2004: Erster kombinierter Druck-Temperatursensor

                                Kistler lanciert den weltweit ersten kombinierten Druck-Temperatursensor Typ 6189 mit 2,5 mm Durchmesser.
                                Vom Komponentenhersteller zum Lösungsanbieter

                                2003: Silent Revolution

                                Zwischen 2003 und 2005 geht Kistler durch einen tiefgreifenden Transformationsprozess auf dem Weg vom Komponentenhersteller zum Systemanbieter für Komplettlösungen.

                                  2002: Internetfähiger Control-Monitor CoMo Net

                                  CoMo Net misst und beurteilt die Kraft-Weg-Verläufe von Einpressvorgängen und lässt sich dank Ethernet-Unterstützung direkt an das Produktionsnetzwerk anschließen.

                                    2002: Akquisition IGeL

                                    Der Zukauf der deutschen IGeL-Ingenieurgesellschaft für Leichtbau ist die erste von zahlreichen Akquisitionen. Bei allen Akquisitionen legt Kistler großen Wert auf eine sorgfältige Integration.

                                      2002: Strategiewechsel mit neuem CEO

                                      Rolf Sonderegger übernimmt die Gesamtleitung des Familienunternehmens und leitet die Entwicklung vom Komponentenhersteller zum Lösungsanbieter ein.
                                      World‘s first: Innovationen und eine geheime Kristall-Formel

                                      1998: Eigene Kristallzüchtung

                                      Immer knappere Platzverhältnisse in den Motoren rufen nach miniaturisierten Drucksensoren mit höherer Empfindlichkeit und besserem Hochtemperaturverhalten. Zusammen mit führenden Forschungsinstituten erforscht Kistler neue Kristallverbindungen und züchtet eigene piezoelektrische Kristalle – die Geburtsstunde der PiezoStar Kristallfamilie.

                                        1992: Erstes drehendes 4-Komponenten-Zerspanungs-Dynamometer

                                        Kistler lanciert das erste drehende 4-Komponenten-Zerspanungs-Dynamometer mit kabelloser Signalübertragung.

                                          1989: Erster Hochtemperatur-Drucksensor

                                          Der weltweit erste Hochtemperatur-Drucksensor für Motorenanwendungen hat einen Durchmesser von lediglich 5 mm.

                                            1988: Mikroprozessor-gesteuerter Ladungsverstärker 5011

                                            Typ 5011 ist der erste Ladungsverstärker mit einem Mikroprozessor, der sich über Datenschnittstellen auch auf Distanz bedienen lässt. Seine Erfolgsgeschichte setzt sich über Jahrzehnte fort – noch heute ist er bei zahlreichen Kunden im Einsatz.

                                              1983: Erstes rotierendes Quarz-Radkraft-Dynamometer

                                              1983 ist das Jahr des weltweit ersten rotierenden Quarz-Radkraft-Dynamometers.

                                                1975: Erster membranloser Hochdrucksensor

                                                Mit Typ 6151A lanciert Kistler den weltweit ersten membranlosen Hochdrucksensor, der im Kunststoffspritzgießen zum Einsatz kommt. 

                                                  1973: Erster piezoresistiver Sensor

                                                  Kistler lanciert seinen t ersten piezoresistiven Sensor Typ 4043.

                                                    1969: Legendärer Ladungsverstärker 5001

                                                    Im Jahr der ersten Mondlandung lanciert Kistler den legendären Ladungsverstärker Typ 5001.

                                                      1968: Patent auf Miniatur-Impedanzwandler mit Spannungsausgang (Piezotron)

                                                      Die Erfindung eines miniaturisierten Impedanzwandlers mit Zweileiter-Anschluss (Piezotron) und Spannungsausgang ist ein großer Erfolg für Kistler. Das Messsignal ist einer Basisspannung überlagert und wird über einen Kondensator ausgekoppelt. Bis heute werden die kleinen, im Sensor integrierten Impedanzwandler verwendet – primär in Beschleunigungssensoren.

                                                        1967: Erster piezoelektrischer 3-Komponenten-Kraftsensor

                                                        Kistler lanciert den weltweit ersten piezoelektrischen 3-Komponenten-Kraftsensor Typ 9251.

                                                          1966: Neubau Hauptsitz in Winterthur Wülflingen

                                                          Von 1958 bis 1966 wächst die Schweizer Belegschaft von anfänglich sechs Mitarbeitenden auf rund 50 „Kistlerianer“. Die in Wohnungen eingemieteten Standorte werden aufgelöst und Kistler zieht um in ein modernes Firmengebäude in Winterthur Wülflingen.
                                                          Der Grundstein wird gelegt

                                                          1963: Gründung Kistler Instrumente GmbH (DE)

                                                          Mit der Gründung der Tochtergesellschaft Kistler Instrumente GmbH entsteht die größte Verkaufsgesellschaft der Kistler Gruppe.

                                                            1961: Erster Quarz-Kraftsensor

                                                            Kistler lanciert den weltweit ersten Quarz-Kraftsensor Typ 904.

                                                              1959: Gründung Kistler Instrumente AG (CH)

                                                              Um den weltweiten Vertrieb kompletter Messketten aus Sensor, Stecker, Kabel und Ladungsverstärker voranzutreiben, gründet Hans Conrad Sonderegger 1959 die Kistler Instrumente AG in Winterthur. Piezoelektrische Messketten werden erstmals industriell hergestellt und professionell verkauft.
                                                              Erfindergeist

                                                              1958: Erster Miniatur-Quarz-Drucksensor

                                                              Der erste Miniatur-Drucksensor Typ 601 entwickelt sich schnell zu einer festen Größe in der dynamischen Druckmesstechnik. Das Bauprinzip des Kistler Verkaufsschlagers wird bis heute für zahlreiche Drucksensoren in verschiedenen Ausführungen verwendet.

                                                                1950: Patent Ladungsverstärker

                                                                Der piezoelektrische Effekt wurde bereits 1880 durch Pierre und Jacques Curie entdeckt. Der Durchbruch für eine breitere Anwendung der piezoelektrischen Messtechnik gelingt jedoch erst 1950, als Walter P. Kistler den Ladungsverstärker (Ladungs-Spannungs-Wandler) erfindet und patentieren lässt.

                                                                  1944: Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM)

                                                                  Als junge Ingenieure bei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur tüfteln Walter P. Kistler und Hans Conrad Sonderegger an Motoren und Messsystemen. Getrieben vom Drang, bei der Verbrennung Druckverlauf und Spitzendruck in den Zylindern bestimmen können, legen sie den Grundstein für die einzigartige Kistler Sensortechnologie.
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