Mit der fortschrittlichen Sofwaretechnologie von jBEAM Mehrwert schaffen

Um Forscher und Entwickler bei der Optimierung der Verarbeitung Ihrer Messdaten und Testergebnisse zu unterstützen, gelangen innerhalb der jBEAM Software-Technologie spezifische Codes, Algorithmen und Bibliotheken zum Einsatz. Diese Technologie beinhaltet darüber hinaus anwendungsspezifische Berechnungen, Visualisierungen und Routinen, über die der Nutzer auf einfachem Wege zu den gewünschten Ergebnissen gelangt. In der Übersicht finden Sie die jBEAM Software-Technologie zusammen mit den optionalen Modulen und den integrierten Funktionen dargestellt.

Video

Zur Maximierung des Nutzwerts und der Benutzerfreundlichkeit lassen sich unterschiedliche Videotechnologien verarbeiten.

  • Bei GStreamer handelt es sich um ein Open-Source-Multimedia-Framework, das ein breites Spektrum an Video-Codecs unterstützt.

  • DirectShow unterstützt alle auf dem Computer definierten Videocodecs, steht allerdings nur unter Windows zur Verfügung.

Für bestimmte (außerhalb des Automobil­sektors wenig gebräuchliche) Video-Codecs, die von 64-bit-Computern nicht mehr unterstützt werden, stehen automatische Konverter bereit. Ein Beispiel hierfür stellt das bei Crash-Tests verwendete Format Indeo dar.

Fast Fourier Transformation (FFT)

jBEAM beinhaltet einen sehr schnellen Algorithmus zur Berechnung der Fast Fourier Transformation. Dank der Weiterentwicklung dieses Algorithmus’ bietet jBEAM nunmehr einen 2n-unabhängigen Algorithmus, der die Nutzung eines FFT-basierten Filters gestattet, der für metrologische Anwendungen geeignet ist. Das Zeitsignal wird im Frequenzbereich transformiert, mit der Filtercharakteristik gefaltet und anschließend in den Zeitabschnitt zurücktransformiert. Aufgrund der extremen Umschaltgeschwindigkeit dieser Filter lässt sich beinahe jede Filtercharakteristik realisieren. Mit geeigneten Komponenten kann sogar die Möglichkeit der Eingabe von Filtercharakteristiken auf grafischem Wege geschaffen werden.
 
 

MATLAB Wrapper

MATLAB (MATrix LABoratory of Mathworks Inc.) steht für ein Software-Tool, das zur Lösung mathematischer Probleme dient; es beinhaltet umfangreiche Bibliotheken für numerische Berechnungen. jBEAM Software-Technologie birgt das „MATLAB Wrapper“-Modul zur Ausführung von (in Form von JAR-Dateien importierten) MATLAB Algorithmen mit verschiedenen Datensätzen sowie zur Visualisierung der Ergebnisse. Der MATLAB Wrapper untersucht die JAR-Datei und findet automatisch alle enthaltenen MATLAB Algorithmen. Der Nutzer definiert interaktiv jBEAM Kanäle und Werte als Eingangsparameter für die exportierten MATLAB Algorithmen. Die von diesen gelieferten Ergebnisse werden automatisch in jBEAM Datenelemente konvertiert.
 

Mechanische Spannungsanalyse (DMS)

Neben der Konvertierung mechanischer Dehnungen in Belastungen steht auch eine Rosettenberechnung zur Verfügung, die sowohl 45°- als auch 60°-Rosetten unterstützt. Ebenso lässt sich eine Anzahl spezieller Berechnungen damit durchführen: Bohrloch 2D, Bohrloch 3D und Ringkern.

Daten aus Motor und Turbolader

jBEAM Software-Technologie ermöglicht eine umfassende Analyse von Prüfdaten des Motors u. a. mit automatischer Erkennung von Drehzahl-/Verteilerdruck-Prüfpunkten anhand kontinuierlicher Zeitsignale. Kennfeld-Matrices werden entweder auf mathematischer Ebene oder zum Zwecke der Darstellung in einem Grafikformat berechnet und visualisiert. Differenzdarstellungen der Kennfeld-Unterschiede zwischen zwei Tests werden ebenfalls unterstützt. Als Zusatznutzen gestattet jBEAM eine interaktive Anpassung: Mithilfe manuell veränderbarer Cursor können Schnitte durch die Kennfelder definiert werden, die sich im Anschluss berechnen und vergleichen lassen. Standardmäßig unterstützt jBEAM Verbrennungsmotoren ebenso wie Elektromotoren in zwei Betriebsarten (Betrieb als Motor oder Generator). ISO-Stromleitungen lassen sich im Handumdrehen der grafischen Darstellung hinzufügen.

Zählverfahren

jBEAM beinhaltet einen Satz aus 1D- und 2D-Zählalgorithmen wie z. B. „statistische Häufigkeit“ mit äquidistanten oder auch nicht äquidistanten Klassenbreiten in einer oder auch zwei Richtungen.

Der Rainflow-Algorithmus gestattet Prognosen zur Lebensdauer, mit zwei Optionen für die Verarbeitung der Restmenge. Aus der 2D-Rainflow-Matrix abgeleitete 1D-Zählverfahren stehen ebenfalls zur Verfügung; Beispiele hierfür sind: Bereichspaar, Klassengrenzenüberschreitung, Spanne oder auch Mittelwertszählung.

Das Spektrum an verfügbaren Zählalgorithmen umfasst darüber hinaus Verweildauer, Häufigkeitsverteilung von Extremwerten sowie Umkehrpunktberechnungen.

Passive Sicherheit (NCAP)

Sämtliche zur Berechnung der passiven Fahrzeugsicherheit erforderlichen Operationen stehen zur Verfügung: CFC-Filterung nach verschiedenen Verfahren (darunter Zwei-Wege-Butterworth), sämtliche HIC, 3-Millisekunden-Werte, Verweildauer, HCD sowie verschiedene Berechnungen von Kriterien. Sämtliche Berechnungen lassen sich sowohl einzeln als auch als vollständige NCAP-Analyse verwenden, wobei im Hinblick auf eine ggf. erforderliche zusätzliche Filterung die Eingangskanalcodes zu beachten sind.

Dem Nutzer bietet sich die Möglichkeit, die auf eine Crashwand einwirkenden Kräfte im Spielfilmformat zu visualisieren und dabei mit Hochgeschwindigkeits-Crash-Videos sowie sämtlichen zeitbezogenen Signalen zu synchronisieren.

Sicherheit von Schienenfahrzeugen (UIC)

Die Sicherheit und das Verhalten von Schienenfahrzeugen lassen sich nach dem UIC-Merkblatt 518 und der Norm EN 14363 berechnen. Zur Erstellung einer vollständigen Analyse leistet ein Auswerteabschnitte-Generator Unterstützung bei der Ermittlung zeitbezogener Messungen und deren Klassifizierung nach den definierten Kurvenabschnitten. Für korrekte Ergebnisse sorgt ein automatisch auf die Signale angewandter Zeitversatz, dessen Umfang von der Position der Sensoren in Richtung der Schiene und der Aktualgeschwindigkeit abhängig ist.

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