Vielfältige Nachbearbeitung: Übersicht über die Produktmerkmale von jBEAM

jBEAM ist ein umfassendes Nachbearbeitungswerkzeug, das den Nutzer bei einer optimalen Nutzung seiner Testdaten unterstützt. Durch die Kombination eines universellen Ansatzes mit anwendungsspezifischen Algorithmen eröffnet jBEAM einen Ausweg aus der stetig zunehmenden Komplexität aktueller Messverfahren und den immer weiter wachsenden Rohdatenmengen. Mit seiner beeindruckenden Palette an innovativen Produktmerkmalen gibt jBEAM dem Nutzer ein leistungsfähiges Werkzeug zur Nachbearbeitung von Messdaten in beinahe jedem Anwendungsbereich an die Hand.

Dezentrale Arbeitsabläufe

jBEAM ist eine flexible Software-Lösung für die Bearbeitung und Visualisierung von messtechnischen Daten. Diese können sowohl online als auch offline bearbeitet werden. Vor 15 Jahren wurde das jBEAM Projekt mit der klaren Zielvorgabe in Angriff genommen, optimale Unterstützung für die Verarbeitung von Messdaten in dezentralen Arbeitsprozessen bereitzustellen. Eine grundlegende Voraussetzung für die Erreichung dieses Ziels stellt die Verfügbarkeit auf unterschiedlichen Betriebssystemen wie Windows (32 bit und 64 bit), Linux (64 bit) und Mac OSX (64 bit) dar.

Lokale Anwendung

jBEAM lässt sich nicht nur für dezentrale, sondern auch für lokale Anwendungen verwenden, wo es sich anderen Windows-Desktop-Programmen gegenüber als in Geschwindigkeit und Flexibilität überlegen erweist. Seine Anwendungsvielfalt macht jBEAM sowohl auf Abteilungsebene als auch unternehmensweit zur Lösung der Wahl.

Erweiterungsfähiges ASAM-CEA-Framework

jBEAM bietet sich als offenes, zum ASAM-CEA-Standard kompatibles Framework dar. Dienstleistern und Endanwender können damit eigene Funktionsbausteine entwickeln und so die von jBEAM gebotene Funktionalität noch erweitern. Sowohl der ASAM-CEA- als auch der ASAM-ODS-Standard werden von jBEAM unterstützt. So können ATFX-Dateien damit eingelesen und Daten auch aus ODS-Datenbanken importiert werden.

Daten-Input

jBEAM unterstützt sowohl die Online-als auch die Offline-Verarbeitung von Daten. Verschiedene Input-Komponenten stehen für den Anschluss an Messverstärker, Messmodule oder auch SPS zur Verfügung. Mit den geeigneten Input-Komponenten lässt sich jBEAM auch in Automationssystemen einsetzen, wo es die komplette Funktion einer grafischen Bedienoberfläche übernimmt. Der Schwerpunkt im Bereich der Offline-Nutzung liegt auf der Vielzahl an Datei-Importern, die mehr als 100 Dateiformate unterstützen. Zum Anwendungsumfang zählen ferner spezielle Importer für GPS-Formate sowie für Video-, Audio- und Bildformate.

Datenbearbeitung

Importierte Daten können unter Nutzung der mathematischen Analyse- und Auswertungsfunktionen nachbearbeitet werden. Ziel ist es dabei stets, dem Anwender die Inhalte der Daten optimal zu präsentieren. Dem Anwendungsumfang von jBEAM sind praktisch keine Grenzen gesetzt: FFT, Ordnungsanalyse, Filterung, Zählverfahren, Plateau-Analyse, NCAP-konforme Crash-Tests, Zulassungsprüfung nach dem UIC-Merkblatt 518, Motorkennfeld, Haptik und Kalibrierung – die Liste ließe sich beliebig fortführen.

Visualisierung und Export von Daten

An den Import bzw. die Berechnung schließt sich die Visualisierung der Daten an. Umfangreiche Online-Visualisierungen können mit Steuerelementen, Offline-Graphen u. v. m. verknüpft werden. WYSIWYG ist dabei eine Selbstverständlichkeit. Sowohl Berichte als auch Online-Grafiken werden definiert, und alle Ausgabedaten lassen sich ausdrucken. Für Berichte stehen spezielle Funktionen wie Inhaltsverzeichnis, Kopf- und Fußzeilen zur Verfügung. Nutzer von Touchscreens können Ihre Eingaben auch über Gesten vornehmen. Neben dem Ausdruck von Berichten werden auch Grafikausgabeformate wie u. a. PDF, Word- und PowerPoint-Dateiformate angeboten.

Big Data

Viele Messdaten-Anwendungen generierten „Big Data“ bereits, als dieser Begriff noch gar nicht existierte. 10 Millionen Werte pro Kanal, 3.000 Kanäle und 1 GB Videomaterial pro Test stellen heutzutage in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen überall in der Automobilindustrie Standardanforderungen dar – und jBEAM ist diesen gewachsen!

Bedienoberfläche/Berichterstellung in der Landesprache

Benutzerfreundlichkeit fängt bei der Bedienoberfläche an. jBEAM bietet bereits die Wahl unter elf Dialogsprachen – und in dem Maße, wie es sich weltweit immer größerer Beliebtheit erfreut, kommen laufend neue Sprachen hinzu.
Berichte lassen sich in multilingual erstellen. So ist es möglich, jeden Text in beliebig vielen Sprachen zu definieren. Beim Öffnen einer Berichtdatei wird dem Nutzer deren Inhalt automatisch in dessen Landessprache angezeigt.

Videos

Produktmerkmale, die im Bereich der Prüfung der passiven Sicherheit (Crash-Tests) bereits heute Standard sind, halten nach und nach Einzug auch in eine Vielzahl weiterer Testanwendungen: Video. Neben der zeitgleichen Wiedergabe mehrerer Videos bietet jBEAM auch spezielle Techniken zur Entnahme einzelner Bilder zur synchronen Darstellung mit einer Messkurve. Damit lassen sich Berichte mit Inhalten aus dem Videomaterial zum jeweiligen Test anreichern.

EnCom

Die Kommunikations-Software für Unternehmen EnCom schafft die Möglichkeit zur Kommunikation und zum Austausch von Daten zwischen mehreren dezentralen jBEAM Instanzen. Verschiedene Optimierungen minimieren dabei den Datenverkehr über das Netzwerk. Geht es um die Einrichtung dezentraler Systeme mit hunderten von Nutzern, ist eine solche Minimierung unumgänglich.

Georeferenzierte (GPS)Daten

jBEAM unterstützt zahlreiche GPS-Formate (u. a. GPX, KML, FIT und NMEA). Auch eine Kartendarstellung, die verschiedene Kartendiensteanbieter (wie OSM, Google, Bing) unterstützt, steht zur Verfügung. Dabei werden keinerlei Daten an internationale Anbieter übermittelt. Diese stellen lediglich die Kartenausschnitte bereit. jBEAM trägt die Kurven lokal auf den Karten auf, so dass keine Daten nach außen gelangen. Experimente können, begleitet von mit dem Video und den Kartendaten synchronisierten Animationen des Messobjekts, wiederholt wiedergegeben werden.

jBEAM in MDM-Systemen

Da jBEAM für die Verwendung in dezentralen Arbeitsprozessen konzipiert ist, lässt es sich optimal in Messdaten-Managementsystemen (MDM) integrieren. Ganz gleich, ob Kunden das MaDaM System von Kistler oder aber MDM-Systeme von Drittanbietern verwenden, erhalten sie damit stets eine leistungsstarke Lösung für einen dezentralen Messdatenzugriff.

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