Antriebsstrang

Was ist ein Antriebsstrang?

Als Antriebsstrang wird derjenige Teil eines Fahrzeugs bezeichnet, der der Krafterzeugung und -verteilung zur Umsetzung von Antriebs- in Bewegungsenergie dient. Je nach Auslegung (konventionell, hybrid, elektrisch) besteht ein Antriebsstrang aus verschiedenen Komponenten, allen voran dem Antriebsaggregat (Verbrennungsmotor, Elektromotor oder Kombination). Durch die Forderung nach CO2-Reduktion, Effizienzsteigerung und genereller Reduktion klimaschädlicher Emissionen wird der Antriebsstrang zunehmend elektrifiziert.

Wie ist ein Antriebsstrang aufgebaut?

Typische Komponenten eines konventionellen (auf einem Verbrennungsmotor basierenden) Antriebsstrangs umfassen:

  • Motor mit Schwungrad
  • Kupplung
  • Getriebe
  • Differential
  • Antriebswellen
  • Räder, Ketten o.Ä.

Bei einem vollelektrischen Antriebsstrang entfallen einige Komponenten (Motor und Schwungrad) oder werden weit weniger komplex (z.B. Getriebe); hinzu kommen aber neue wie die Batterie. Der hybride Antriebsstrang ist jener mit der höchsten Komplexität, da die Basiskomponenten zusätzlich durch Schnittstellenkomponenten erweitert werden müssen und das Zusammenspiel von konventionellem und elektrischem Antrieb spezieller Regelungsalgorithmen bedarf.

Welche Rolle spielt Messtechnik bei der Auslegung des Antriebsstrangs?

Um das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten analysieren, auslegen und optimieren zu können, kommt spezielle Messtechnik zum Einsatz. Sie liefert die Daten zu den Drehmoment- und Energieflüssen des Systems und erlaubt es so, entsprechende Regelungsstrategien für das Gesamtsystem zu entwickeln – zum Beispiel, um das Zusammenspiel zwischen Verbrennungsmotor und elektrischem Antrieb hinsichtlich Effizienz zu optimieren oder die durch Rekuperation zurückgewonnene Bremsenergie zu maximieren.

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