Solutions from Kistler for marine slamming include pressure sensors and dynamometers.

Slamming: Durchführung präziser Tests der von Wellen verursachten Bewegungen und Belastungen

Tanks für meerestechnische Untersuchungen, mit denen sich die Verhältnisse auf offener See nachbilden und Fahrmanöver simulieren lassen, ermöglichen im Modell die Überprüfung der Leistung und Sicherheit von Schiffen und Offshore-Strukturen, wie Förderplattformen für Öl und Gas oder Windenergieanlagen. Die von Kistler eigens für diesen Anwendungsbereich konzipierten Lösungen reichen von Differenzdrucksensoren bis hin zu Dynamometern für eine eingehende Untersuchung des Zusammenwirkens aero- und hydrodynamischer Belastungen.

Zu den Nutzanwendungen der beschriebenen Wellenbecken zählt u. a. die Prüfung von vertäuten oder fest im Meeresboden verankerten Objekten (wie Förderplattformen für Öl und Gas oder Offshore-Windenergieanlagen) zur Bestimmung der von Wellen- und Windeinwirkung ausgehenden Belastungen. Bei einer Untersuchung von Offshore-Windenergieanlagen lassen sich Wind und Wellen, die gleichzeitig auf die Struktur einwirken, mithilfe einer Gruppe aus 3-Komponenten-Dynamometern messen, die am Fuße des Masts zwischen der Verankerung und dem zu prüfenden Element angebracht sind. Ein in dieser Weise durchgeführter Slamming-Test liefert belastbare Vergleichsdaten für die Validierung von Verfahren zur Simulation des Zusammenwirkens aerodynamischer and hydrodynamischer Einflüsse. An Förderplattformen für Öl und Gas (und selbst an Schiffen) durchgeführte Prüfmessungen erfordern in der Regel eine bündige Anbringung der Drucksensoren an der Wandung des Aufbaus bzw. der Schiffsrumpf.

Hochempfindliche IEPE-(Spannungs-)Drucksensoren

Erwartete Druckwerte von weniger als 1 bar sollten mit der gebotenen Genauigkeit gemessen werden; dank der IEPE-Technologie lassen sich die Drucksensoren gänzlich ohne kostspielige Ladungsverstärker unmittelbar an das Datenerfassungssystem anschließen.

Drucksensoren mit kurzer Anstiegszeit und hoher Eigenfrequenz

Die Aufpralldruckwerte betragen gewöhnlich weniger als 1 bar bei kurzen Anstiegszeiten von ungefähr 1 ms. Messbedingungen dieser Art erfordern Drucksensoren mit kurzer Anstiegszeit und hoher Eigenfrequenz.

Drucksensoren mit geringer Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen

Die dem Drucksensor eigene Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen kann sich auf die Genauigkeit der gemessenen Aufpralldruckwerte auswirken. Aufgrund ihrer Konstruktion stellt dies für die 601C-Sensoren von Kistler ein nur geringfügiges Problem dar. Dies macht sie für die Messung von Aufpralldruckwerten zur Ermittlung der Slamming-induzierten Belastung besonders geeignet.

Bei geeigneter Einstellung der Ladungsverstärker lassen sich mit piezoelektrischer Messtechnik auch kleinste dynamische Schwankungen an schweren Strukturen untersuchen.

Wasserdichte Mehrkomponenten-Kraftsensorlösungen mit grossem Messbereich

Durch die hermetische Abdichtung der Kraftsensoren von Kistler ist die Dichtigkeit sichergestellt. Die Kabel sind mit speziellen Dichtungen für eine Verwendung unter Wasser versehen. Eine noch höhere Wasserdichtigkeit wird durch Anschweißen eines Kabels des Typs 1698A auf einen 3-Komponenten-Kraftsensor erzielt.

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