Kistler erweitert Datenerfassungssystem KiDAQ um neue Funktionen


KIDAQ, das modulare, universale Datenerfassungssystem von Kistler, wird laufend fortentwickelt. Anwender profitieren von Erweiterungen wie einem speziellen Modul für die Beschleunigungssensoren der Reihe K-Beam, neuen Hochvoltmodulen, verbesserter Analysefähigkeit sowie weiteren innovativen Features.

Mit Systemeigenschaften wie KiXact (automatische Berechnung der Messunsicherheit) und KiConnect (synchronisierte Vernetzung unterschiedlicher Messgeräte in einem Setup) hat die Kistler Gruppe ihre Weltmarktführerschaft für dynamische Messtechnik unterstrichen. Im Zuge der laufenden Weiterentwicklung ihres Datenerfassungs- und Messtechnik-Ökosystems KiDAQ sind nun weitere Optionen verfügbar.

Mit dem Datenerfassungssystem KiDAQ mit KiStudio Lab und jBEAM bietet Kistler eine universelle und flexible Messtechnik-Plattform.
Mit dem universalen Datenerfassungssystem KiDAQ und der Software KiStudio Lab mit jBEAM stellt Kistler seinen Kunden eine umfassende Messtechnik-Plattform für verschiedenste Anwendungen bereit.

Neue Module für Beschleunigungs- und Hochvoltmessungen

„Anwender von KiDAQ können bereits jetzt aus einer Vielzahl von Modulen für mehr als 20 Messgrößen auswählen“, sagt Manuel Blattner, Head of Test & Measurement bei Kistler. „Mit dem neuen Modul 5514A für unsere kapazitiven, ein- oder dreiachsigen Beschleunigungssensoren der Reihe K-Beam gewinnen sie weiteren Spielraum.“ Das Modul ist in zwei Anschlussvarianten verfügbar (4×4 pin einachsig und 2×9 pin dreiachsig) und verfügt über eine Samplingrate von 20 kSps bei einer ADC-Auflösung von 24 bit.

Ebenfalls neu sind die Hochvoltmodule für KiDAQ, die Messungen von Strom, Spannung und Temperatur auf Potenzialen bis zu 1.200 Volt erlauben. Diese werden zum Beispiel benötigt, um große Elektromotoren für verschiedenste Anwendungen zu optimieren. Insgesamt sind vier Modulvarianten für die unterschiedlichen Messgrößen verfügbar.

Live-Analyse sorgt für mehr Effizienz beim Messen

Mit der Software KiStudio Lab lässt sich der individuelle messtechnische Aufbau jedes KiDAQ komfortabel per Laptop und Ethernet-Verbindung einrichten und steuern. Ab sofort bietet KiStudio Lab die Möglichkeit, die Messdaten bereits vor dem Export zu analysieren: Entscheidungen über Eignung und Angemessenheit der durchgeführten Tests können dank Live-Analyse schneller getroffen werden; unnötige Arbeitsschritte werden so vermieden.

Der Anwender hat außerdem die Wahl zwischen den Softwarepaketen „Starter“ und „Professional“. Beide enthalten eine zugehörige Edition der Post-Processing-Software jBEAM, mit der umfassende Visualisierungen und tiefere Analysen der erhobenen Daten durchgeführt werden können. jBEAM verfügt hierzu über mehr als 100 Analysefunktionen und verarbeitet Daten aus über 150 verschiedenen Dateiformaten.

Willkommen im Land der unbegrenzten Messmöglichkeiten!

Nicht zuletzt haben Kunden von Kistler ab sofort die Möglichkeit, mehrere KiDAQ-Systeme untereinander zu vernetzen und parallel zu betreiben. Damit wird ein Grad der Komplexität ermöglicht, der bis vor wenigen Jahren unerreichbar erschien: Nun sind gleichzeitige Messungen mit mehreren Hundert Kanälen möglich – präzise synchronisiert dank KiConnect und PTP (Precision Time Protocol). „Wir sind überzeugt davon, unseren Kunden mit KiDAQ eine ausgezeichnete Plattform für komplexe Messtechnik-Anwendungen zur Verfügung zu stellen – für 2020 sind bereits neue Erweiterungen in Planung, auf die man gespannt sein darf“, sagt Blattner abschließend.