Elektromechanische Fügesysteme sind präzise, flexibel und energiesparend. Allerdings müssen Anlagen- und Maschinenbauer in der Regel externe Komponenten wie die Antriebs- und Sicherheits- oder Messtechnik in einem separaten Schaltschrank positionieren. Dadurch steigt der Aufwand für die Integration. Kistler hat sich dem Bedarf nach einer platzsparenden sowie einfach zu integrierenden Lösung angenommen und mit dem IJSys ein neues Fügemodul entwickelt, das alle Komponenten inklusive Servoantrieb, Sensor, Digitalisierung von Daten und Sicherheitstechnik im Modul selbst vereint. Wie bei anderen elektromechanischen Fügesystemen von Kistler ist ein präziser Kraftsensor direkt integriert. Die im System erhobenen Kraft-Weg-Daten werden bereits intern digitalisiert und über eine EtherCat-Schnittstelle übertragen. Anwender können zur Auswertung entweder das bewährte Prozessüberwachungssystem maXYmos NC von Kistler nutzen oder die Daten direkt in einem übergeordneten System verarbeiten.
Bei der Entwicklung der neuen Servopresse wurde darauf geachtet, den Platzbedarf sowie Integrationsaufwand durch eine minimale Anzahl notwendiger Kabel weiter zu reduzieren – Strom- und Logikversorgung sowie die Datenübertragung erfolgen über ein einziges Hybridkabel. Lediglich für die integrierte Sicherheitstechnik ist ein weiteres Kabel notwendig, welches das Modul beispielsweise mit einem Notaussystem verbindet. Die Leistungsversorgung ist auf 48 Volt ausgelegt statt wie üblicherweise auf 230 oder 400 Volt. Diese Schutzkleinspannung hat den Vorteil, dass keine Elektrofachkraft benötigt wird, um das System anzuschließen.








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