Marc Schaad, CEO der Kistler Gruppe, blickt verhalten optimistisch auf das Geschäftsjahr 2026. Kistler plant durch gezielte Investitionen weiter zu wachsen, insbesondere in asiatischen Märkten wie China.
Im Jahr 2026 treibt Kistler die Vorbereitungen für eine neue, hochautomatisierte Sensorfabrik am Hauptsitz in Winterthur voran. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen seine Präsenz im asiatischen Markt durch gezielte Investitionen sowie den Aufbau einer neuen regionalen Zentrale.
Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Marc Schaad, CEO der Kistler Gruppe, vorsichtig optimistisch: „Mein erstes Jahr als CEO war herausfordernd, aber wir haben wichtige Weichen gestellt – unter anderem durch angepasste regionale Strukturen, die es uns ermöglichen, noch flexibler auf unterschiedliche Marktbedingungen zu reagieren. Trotz des starken Schweizer Frankens sowie anhaltender geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten blicken wir verhalten optimistisch auf das Geschäftsjahr 2026. Wir planen, durch gezielte Investitionen weiter zu wachsen, insbesondere in asiatischen Märkten wie China.“
Strategisch fokussiert sich die Kistler Gruppe weiterhin auf ihre Kernkompetenzen in der piezoelektrischen Messtechnik und richtet ihren Schwerpunkt auf vier industrielle Kernbereiche: die Überwachung und Steuerung von Fertigungsprozessen, Anwendungen in der Kunststoffverarbeitung – insbesondere für die Medizintechnik –, die Zustandsüberwachung kritischer Infrastrukturen wie Brücken sowie die Überwachung von Großmotoren im Schiffbau und in der stationären Energieversorgung. Bereits 2025 zeigten sich in diesen Feldern deutliche Wachstumschancen: Für die Zustandsüberwachung von Brücken hat Kistler sein Portfolio im vergangenen Jahr um eine cloudbasierte Softwareplattform erweitert. Diese ermöglicht eine durchgängige Zustandsüberwachung (Structural Health Monitoring, SHM) und erlaubt es, integrierte Lösungen – vom Sensor bis zur Datenanalyse – in Kombination mit dynamischer Gewichtsmessung (Weigh in Motion, WIM) anzubieten. Brückenbetreiber profitieren dadurch von präzisen, hochverfügbaren Daten über das reale Verhalten von Infrastrukturen und Verkehrslasten, was einen sicheren und effizienten Betrieb unterstützt.



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