Optische Qualitätsprüfung: Neuer kompakter Prüfautomat KVC 621 SE für Massenstanzteile


Winterthur, Oktober 2023 - Gewohnt exakte Prüfung und innovative Prüftechnologie in neuem Gehäuse: Der Prüfautomat KVC 621 SE ist mit nur 600 Millimetern Breite und schneller Durchlaufzeit ideal für die Massenproduktion von Stanzteilen geeignet. Der Automat stellt die Prüfung jedes einzelnen der bis zu 4.000 durchlaufenden Teile pro Minute sicher. Dank seiner weitgehend standardisierten Ausführung können sich Kunden zudem auf die gewohnten Services und Qualität sowie eine verbesserte Lieferfähigkeit zum attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis freuen.

In vielen Produktionsumgebungen kommt es auf jeden Quadratzentimeter an: Auch Hersteller von Stanzteilen müssen die verfügbare Fläche so effizient wie möglich für ihre Produktionsprozesse nutzen. Speziell für die Qualitätskontrolle in der Massenproduktion hat Kistler den kompakten optischen Prüfautomaten KVC 621 SE entwickelt.

Er erfüllt alle Prüfaufgaben innerhalb des nur 600 Millimeter breiten und 900 Millimeter tiefen Gehäuses und ist schnell und unkompliziert zu installieren. Im Gegensatz zu pneumatischen Lösungen ist der KVC 621 SE dank seines vollständig elektromechanischen Antriebs nicht auf Druckluft angewiesen. Mit einer digitalen Durchgangsschlaufe können Anwender zusätzlich wertvollen Platz einsparen und den Prüfautomaten dichter an der Stanzteil-Presse platzieren. Die standardisierte Ausstattung mit bis zu drei integrierten Kamerastationen und sensiblem Touchscreen ermöglicht zudem eine schnelle Auslieferung und Inbetriebnahme des KVC 621 SE innerhalb von vier bis sechs Wochen.

Optische Qualitätsprüfung: Die von Kistler entwickelte Bildverarbeitungssoftware KiVision analysiert Prüfbilder.
Die von Kistler entwickelte Bildverarbeitungssoftware KiVision analysiert Prüfbilder, detektiert Abweichungen und erlaubt Anwendern, eigene Befehlsmakros anzulegen.

Exakte, schnelle Prüfung der Stanzteile

Im Prüfautomaten durchlaufen die Stanzteile die optische Prüfung: Kameras erfassen die Werkstücke aus unterschiedlichen Blickwinkeln; die von Kistler entwickelte Bildverarbeitungssoftware KiVision wertet die Aufnahmen aus und detektiert Abweichungen von Maßen oder Konturen sowie relevante Oberflächendefekte. Mit KiVision 5.3 und allen folgenden Versionen können Anwender ihre eigenen Befehlsmakros anlegen und so die komplexen Prüfaufgaben einfacher lösen. Je nach Beschaffenheit der Prüfteile und Anforderungen ermöglicht die Software zudem eine Anomaliedetektion auf Basis künstlicher Intelligenz: Ihr Einsatz bietet sich insbesondere bei bislang unbekannten oder sich häufig verändernden Oberflächendefekten an, wie sie beispielsweise bei der Kontrolle von Schweißpunkten vorkommen.

Im laufenden Betrieb kann der Automat bis zu 4.000 Stanzteile pro Minute prüfen. Die integrierten Sicherheitskonzepte stellen auch bei diesen Taktzeiten eine absolute Prüfprozesssicherheit sicher: Mithilfe der engmaschigen SPS-Überwachung der einzelnen Abläufe sowie des Handshakes erfasst und prüft der Automat garantiert jedes einzelne Werkstück. So sorgt der KVC 621 SE dafür, dass in den folgenden Prozessschritten nur OK-Teile auf die Spulen aufgewickelt werden – und Hersteller auf konstant höchste Produktqualität vertrauen können.

Beratung und Unterstützung von Anfrage über gesamte Lebensdauer bis zum Upgrade

Von der Anfrage über die Auswahl der Prüfparameter, Installation und die gesamte Produkt-Lebenszeit bis hin zur Wartung und Upgrades der Maschine stehen Herstellern dabei die Experten von Kistler zur Seite: Sie vereinen alle nötigen Kompetenzen von Maschinenbau bis Bildverarbeitung und arbeiten Hand in Hand für eine nahtlose Betreuung. Dazu gehören auch passende Schulungs- und Beratungsangebote für die Mitarbeitenden vor Ort.

Anwender profitieren außerdem von der unkomplizierten Fernwartung: Ist der Automat per LAN-Verbindung angebunden, können Technikerinnen und Techniker von Kistler sämtliche elektrische Komponenten schnell und effizient überprüfen und reparieren, ohne dafür anreisen zu müssen. So erhöht sich die Verfügbarkeit der Maschine bei gleichzeitig geringeren Wartungskosten.