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Crimpverbindungen haben als Fügeprozess inzwischen die Lötverbindungen im Bereich der Elektroinstallationen weitgehend abgelöst und sich über die Jahre ihres Bestehens bestens bewährt. Eine Crimpverbindung ist eine nicht lösbare, elektrische Verbindung zwischen einem Anschlussteil (Crimpkontakt) und einem Leiter (Litze oder Massivdraht). Beim Crimpprozess werden unter dem Einfluss einer äusseren Kraft (F) die Einzeldrähte einer Kupferlitze im Werkzeug über ihre materialspezifische Fliessgrenze hinaus beansprucht und dabei plastisch verformt. Man erreicht dadurch eine sogenannte Kaltverschweissung. Für die automatisierte Herstellung von Crimpverbindungen werden in der kabelverarbeitetenden Industrie Crimpautomaten eingesetzt. Die Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Crimpverbindung ist dabei, dass Leiter, Kontakt, Crimpwerkzeug und Werkzeugeinstellung aufeinander abgestimmt sind. Ein qualitätsbestimmender Parameter für die Prozessüberwachung beim Crimpen ist die Kraft, welche zur plastischen Verformung des Leiters notwendig ist. Zur Überwachung des Crimpkraftverlaufs bietet Kistler verschiedene messtechnische Lösungen an.
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