Ein typisches System für die Qualitätsüberwachung eines technischen Bauteils, z.B. eines Steckers für die Elektroindustrie, besteht aus einem Werkzeuginnendrucksensor (zum Beispiel dem 1 mm Sensor Typ 6183A…) in jeder Kavität des Spritzgiesswerkzeugs. Die Sensoren sind mit einem Kabel an das Prozessüberwachungssystem CoMo Injection angeschlossen. Dieses berechnet aus den gemessenen Werkzeuginnendruckverläufen Kennzahlen/Evaluationsfunktionen – wie das Maximum oder das Integral – und überwacht diese Kennzahlen mit vorgegebenen Toleranzgrenzen. Werden die Toleranzgrenzen verletzt, sendet das System ein Signal zur Ausschussweiche oder zum Roboter, der die nicht konformen Teile aus dem Los ausschleust. Gleichzeitig überträgt das System die gemessenen Druckverläufe und weitere Informationen werden zur Archivierung über ein Netzwerk an einen zentraler Netzwerkserver mit der Datenbank CoMo MIS gesendet. Mit dem Curve Viewer können abgespeicherte Daten visualisiert und analysiert oder mittels des Statistikmoduls dokumentiert werden.
» Grundlagen Werkzeuginnendruck und Null-Fehler-Produktion