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Indizierkennwerte wie z. B. der maximale Brennraumdruck und dessen Kurbelwinkellage, der Schwerpunkt der Verbrennung, sowie insbesondere der indizierte Mitteldruck stellen wesentliche Hilfsmittel in der modernen Motorapplikation dar. Die meisten dieser Kennwerte – und auch Berechnungsmethoden wie die Heiz- und Brennverlaufsrechnung – zeigen eine starke Abhängigkeit des Ergebnisses von der korrekten Zuordnung des Brennraumdruckverlaufs zum Kurbelwinkel des Verbrennungsmotors. Schon kleinste Fehler in der Zuordnung können untragbare Fehler verursachen. Ergänzend hierzu wird einmal pro Umdrehung ein Triggersignal zur Zuordnung der Winkelsignale zum oberen Totpunkt des Kolbens ausgegeben. Die Ausgabe des Triggersignals erfolgt aber nicht zum tatsächlichen Zeitpunkt des oberen Kolben-Totpunkts, sondern zu einem Relativwinkel zum oberen Totpunkt, der sich willkürlich bei der Montage einstellt. Erst die Kenntnis dieses Differenzwinkels ermöglicht die saubere Zuordnung der Drucksignale zum Kurbelwinkel. Die zwei wesentlichen Methoden zur Definition der OT-Verschiebung sind die Ermittlung mit einem kapazitiven OT-Geber und die Bestimmung aus dem geschleppten Druckverlauf.
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