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  Kistler Deutschland




Moderne 3-Komponenten-Kraft-Kalibriereinrichtung für 3K-Kraftsensoren, Dynamometer, Prallplatten und Messplattformen

Schweiz, 26.08.2010

Die Kistler Instrumente AG hat an ihrem Stammsitz Winterthur eine neue
3-Komponenten-Kalibriereinrichtung für Kraftsensoren in Betrieb genommen. Ab sofort wird Kistler auf dieser Anlage seine 3-Komponenten-Kraftsensoren sowie Dynamometer, Kraftmessplattformen und Prallplatten kalibrieren.

3-Komponenten-Kraft-Kalibrieranlage bei Kistler zur Kalibrierung von Dynamometern, Plattformen und Prallplatten
Die neue Kalibrieranlage wurde gemäss enger Vorgaben von Kistler in Form eines umfangreichen Pflichtenheftes durch einen bewährten Prüfmaschinen- und Anlagenspezialisten gefertigt. Mit der neuen Anlage können Sensoren und Systeme mit Dimensionen bis 1,60 m und Höhen von 0,90 m kalibriert werden. Die Lastbereiche erstrecken sich bis 500 kN in vertikaler Richtung und bis 100 kN in Schubrichtung. Im Zuge der Anschlusskalibrierung an die nationalen Normale werden die kleinsten angebbaren Messunsicherheiten ("best measurement capability") jeder Anlagen-Kraftkomponente ermittelt. Kistler dokumentiert die Kalibrierung von Mehrkomponenten-Sensoren in Kalibrierscheinen, auf denen neben den Kalibrierwerten auch die Messunsicherheiten aufgeführt sind, die heute zum Standard einer Kraft- oder Moment-Kalibrierung gehören.

Die Kistler Instrumente AG ist unter der Registriernummer SCS 049 akkreditierte Kalibrierstelle der Schweizerischen Akkreditierungsstelle SAS für die Messgrössen Druck, Kraft, Beschleunigung und elektrische Ladung nach ISO 17025. Darüber hinaus bietet Kistler mit Prüfmittel-Kalibrierung, Vor-Ort-Kalibrierungen, Rekalibrierungen im Werk, umfassender Funktionsprüfung und vielfältigen Nachweisdokumenten ein komplettes Serviceangebot rund um das Kalibrieren.

Bei der Kalibrierung nach dem Vergleichsverfahren werden Kraftsensoren mit definierten und bekannten Kraftwerten belastet und die zugehörigen Messwerte des Kalibrierobjekts aufgezeichnet. Dabei werden ein Werksnormal und das Kalibrierobjekt gleichzeitig belastet und deren Anzeigewerte gemessen. Das Werksnormal ist auf das nationale Normal rückgeführt, indem es mithilfe eines Transfernormals über eine Anschlusskalibrierung angeschlossen wird.

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