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Die Sensorwahl wird durch die Grösse und Form des Teils bestimmt. Weiter muss der Verarbeitungsprozess berücksichtigt werden; die Materialeigenschaften beeinflussen den auftretenden Werkzeuginnendruck oder bestimmen eine spezielle Sensorkonstruktion. Bei der Wahl der direkten Sensoren wird die Sensorgrösse durch den Frontdurchmesser bestimmt. Dabei gilt es die grösstmögliche Sensorfront zu wählen, um den Sensoreinbau zu vereinfachen und eine Messung mit höherer Empfindlichkeit zu ermöglichen. Die direkte Messung ist sehr zuverlässig und wird den anderen Einbaumethoden vorgezogen. Werkzeuge mit komplexem Aufbau oder solche, bei denen die Kavitätenwand nicht bearbeitet werden soll, können mit indirekten Sensoren ausgestattet werden. Diese werden auch entsprechend ihrer Grösse gewählt, um passend in der Auswerferplatte verbaut zu werden. Bei indirekten Sensoren muss die über den Auswerferstift wirkende Kraft berücksichtigt werden. Bei berührungslosen Sensoren wird die Kavitätenwand nicht bearbeitet, stattdessen wird eine Dehnung des Werkzeugstahls gemessen. Über die Dehnung kann ein entsprechender Werkzeuginnendruck abgeleitet und zur Überwachung verwendet werden. Für Temperaturmessungen werden Kontakttemperatursensoren oder kombinierte Druck- und Temperatursensoren verwendet. Diese vereinfachen den Einbau und ermöglichen Druck- und Temperaturüberwachung an einer Stelle in der Kavität. Als Übersicht der von Kistler angebotenen Sensortypen gilt folgende Tabelle:
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